Kirchengemeinde der Hl. Neumärtyrerin Zarin Alexandra in Siegen.
Russische Orthodoxe Kirche im Ausland.
Deutsche Diözese.

Geistliches Leben

Das Königtum Gottes


Tugend

Das Königtum Gottes:

Zur Unsterblichkeit Verurteilte

Die Menschen verurteilten Gott zum Tode; durch Seine Auferstehung verurteilte Er sie zur Unsterblichkeit. Die Schläge vergalt Er ihnen mit Umarmung, die Beleidigungen mit Segnungen, den Tod mit Unsterblichkeit. Niemals bezeugten die Menschen solch einen Haß für Gott wie damals, als sie Ihn kreuzigten; und niemals erwies Gott eine größere Liebe für die Menschen wie damals, als Er auferstand. Die Menschen wollten sogar Gott sterblich machen, aber Gott machte die Menschen durch seine Auferstehung unsterblich. Es auferstand der gekreuzigte Gott und machte dem Tod den Garaus. Es gibt keinen Tod mehr…

Weiterlesen…

Deine Trauer, die dich schmerzt, zu lindern

…Welches Bild ich auch immer wählen mag, um die Drangsale unserer Zeit zu veranschaulichen, der Versuch muß mißlingen, und meine Schilderung wird von der schrecklichen Wirklichkeit überboten. Allein obgleich ich Das weiß, lasse ich keineswegs die Hoffnung auf eine glückliche Wendung fahren, indem ich des Steuermanns gedenke, der diese Welt regiert, der nicht durch Mittel der Kunst des Sturmes Meister wird, sondern durch einen Wink den Orkan beschwichtigt. Wenn er Das aber nicht von vornherein und nicht alsbald thut, nun, Das ist so seine Art. Nicht beim Beginne steuert er dem Unglück, sondern wenn es damit schlimmer geworden, wenn es zum Äussersten gekommen ist, und wenn die Meisten schon verzagen, dann greift er ein, wunderbar und wider Erwarten. So lange wartet er, um seine eigene Macht zu bewahren, und um die Heimgesuchten zu üben in der geduldigen Beharrlichkeit …

Weiterlesen…

Über das Gedenken in der Kirche

Das kirchliche Gedenken (ob am Kelch Christi bei der Liturgie, oder im Totengedenken [Panichida] oder beim Bittgottesdienst [Moleben] setzt unbedingt voraus, dass der Betreffende die orthodoxe Taufe erhalten hat. Das allgemein-kirchliche Gedenken setzt also voraus, dass derjenige, dessen gedacht wird, tatsächlich orthodox war. Der Taufname entspricht dem Namen des Heiligen zu dessen Ehren der Betreffende getauft wurde, der also von der Taufe an der Schutzpatron dieser Person ist und all derer, die diesen Namen tragen….

Weiterlesen…

Wahres, wirkliches Leben ist das, das nicht mit dem Tod endet

Vor der Herabkunft unseres Herrn Jesus Christus auf unsere Erdenwelt wußten wir Menschen, daß wir eigentlich nur für den Tod da sind, und der Tod für uns. Alles Menschliche war vom Tod durchdrungen, erfaßt und besiegt. Der Tod war uns näher als wir selbst und wirklicher als wir selbst, und mächtiger, unvergleichlich mächtiger als jeder Mensch für sich und alle Menschen zusammen. Die Erde war ein grausames Todesverlies, und wir Menschen – ohnmächtige Sklaven des Todes (vgl. Hebr 2, 14–15). Erst mit dem Gottmenschen Christus – erschien uns das Leben, erschien ewiges Leben uns, den hoffnungslos Todgeweihten, uns den kläglichen Sklaven des Todes (vgl. 1 Jo 1, 2). Und dieses ewige Leben erblickten wir Menschen mit unseren Augen und griffen es mit unseren Händen (1 Jo 1, 2), und wir Christen verkünden allen ewiges Leben (vgl 1 Jo 1, 2). Denn da wir in Gemeinschaft mit dem Herrn Christus leben, leben wir ewiges Leben bereits hier, auf der Erde (vgl 1 Jo, 1, 3). Aus persönlicher Erfahrung wissen wir: Jesus Christus ist wahrer Gott und das ewige Leben (1 Jo 5, 20)….

Weiterlesen…

Das Reich Gottes ist inwendig in euch

– aus dem Neuen Testament –

Der Heilige Geist hatte Recht, als er euren Vorfahren durch den Propheten Jesaja sagen ließ: Geh zu diesem Volk und sprich: Ihr werdet hören und nicht verstehen, sehen und nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart und gleichgültig. Sie sind schwerhörig und verschließen die Augen. Deshalb sehen und hören sie nicht. Sie sind nicht einsichtig und wollen nicht zu mir umkehren, darum kann ich ihnen nicht helfen und sie heilen! (Apgesch.28:25-27)…

Weiterlesen…

Tugend:

Das Gute und das Böse im Menschen

Wesensbestimmung des in der Welt vorkommenden Bösen

In diese (schöne) Gesamtwelt ist auch das, was böse heißt, wohl eingeordnet und steht am rechten Platze; und gerade dadurch hebt es das Gute erst recht hervor, so daß dieses nun durch den Vergleich mit dem Bösen in noch höherem Maße gefällt und noch preiswürdiger ist. Denn wie auch die Ungläubigen zugeben müssen, könnte der allmächtige Gott, der die höchste Macht über alle Dinge besitzt, in seiner unendlichen Güte (Sündelosigkeit) unmöglich irgend etwas Böses an seinen Werken dulden, wenn er nicht bis zu dem Grade allmächtig und gut wäre, daß er auch aus dem Bösen Gutes schaffen könnte. Was ist aber das, was wir böse heißen, anders als der Mangel des Guten? …

Weiterlesen…

Die Tugend der Klugheit

Da wir also von der Gabe und Tugend der Klugheit sprechen wollen, worauf unsere Rede in der nächtlichen Unterhaltung noch kam, und womit die Disputation endigte, so halten wir es für passend, ihre Vortrefflichkeit zuerst durch Aussprüche der Väter zu zeichnen, damit wir nach Klarlegung der Ansichten und Aussprüche unserer Vorfahren ihren Nutzen und Vorteil nach Möglichkeit von Neuem behandeln, indem wir darstellen, wie in alter und neuer Zeit Viele gefallen und zu Grunde gegangen sind, weil sie diese Tugend zu wenig erlangt hatten und also in verderblichem Falle stürzten…

Weiterlesen…

Die Tugend der heiligen Reinheit

Das vermeintliche Bedürfnis kann mit der größten Leichtigkeit eingeschränkt werden, wenn man mehr den Willen Gottes im Auge haben will als seine bloße Zulassung. Niemand erwirbt sich ein Verdienst, wenn er von der bloßen Nachsicht Gottes Gebrauch macht, sondern nur durch Befolgung seines Willens. “Das ist der Wille Gottes, unsere Heiligung” ( Thess. 4,3.). Er will nämlich, daß wir, sein Ebenbild, Ihm auch ähnlich werden, so daß “wir heilig sind, wie Er heilig ist”…

Weiterlesen…

Die Tugend der Ehrfurcht vor Gott

Gottesfurcht wird nicht als Furcht im Sinne des Schreckens oder ängstlichen Eingeschüchtertseins verstanden- Die Gottesfurcht bezeichnet die rechte Haltung der Gottheit und seinem Willen gegenüber.
Wer sich vor dem Herrn fürchtet, ist über jede andere Furcht erhaben und läßt alle Schrecknisse der Welt weit hinter sich zurück …

Weiterlesen…

heute:

Gottesdienstzeiten

SPENDEN